Kritiken
Hier finden sie einen kleinen Auszug aus den verschiedensten Kritiken, die fortwährend über das künstlerische Schaffen und Leben erscheinen.
NEU
Wenn er die Bühne betritt, schwarz gekleidet, mit Panamahut, hat er Auftrittsapplaus, beim Abgang Standing Ovations: Michael Heltau begeistert mit seinem Soloprogramm „I brauch kan Pflanz“.
Elisabeth Hirschmann - Österreich, WienNEU
Es war, wieder einmal, ein in jeder Hinsicht denkwürdiger Abend, auch weil Heltau die Spendierhosen anhatte und die Zugaben mit nie endender Geberlaune aus dem Ärmel schüttelte, dass man erst nach drei Stunden (und dann ungern) schied. Und kaum weiß, wie man dieser Spannkraft und Durchhaltefähigkeit eines Kopfes und einer Stimme entsprechende Würdigung widerfahren lassen kann…
Renate Wagner - Der Neue Merker, WienNEU
Wie Heltau, der Urwiener aus Ingolstadt, das „Wiener Kind“ aus Lehárs „Rastelbinder“ singt oder auch Loek Huismans hinreißende „New York, New York“-Paraphrase, „Hernals, Hernals“, das könnten Lehrstunden sein. Lehrstunden für den fein modellierten, subtil modulierenden Umgang mit dem Dialekt.
Wilheml Sinkovicz - Die Presse, WienNEU
In Heltaus Händen wird jedes Lied zum wienerischen Kleinod […] Bewundernswert, wie viele Texte Heltau im Kopf hat und mit wie viel gekonnter Selbstverständlichkeit er sie präsentiert.
Derek Weber - Salzburger NachrichtenNEU
Denn wo klingen noch einfach vorgebrachte Sätze von Schnitzler, Altenberg und und und so tiefgründig und voll weiser Voraussicht, wo zeigt ein charmanter Wiener Strizzi noch so viel übergehendes und mitfühlendes Herz, wo ein großer Denker so viel Liebe für die kleine Form?
Thomas Gabler - Kronenzeitung, WienNEU
Und Heltau spielt. Mit der Musik, mit der Sprache, mit dem Publikum. Virtuos wie ein Jongleur wirft er die Bälle in die Luft, um sie im selben Moment in aller Wahrhaftigkeit aufzufangen. So etwas nennt man kostbar. Oder grandios.
Peter Jarolin - Kurier, WienDer Magier vom Montmartre...Schwebeleichter Abend...Wiederholung unbedingt erwünscht.
Malve Gradinger - Münchner MerkurDer Einzige im Metier! Ovationen, Bravorufe, mehr als eine halbe Stunde Zugaben. Ein Abend der Superlative. „Bruder Leichtsinn" brachte wieder einmal perfektes Entertainment. Ein Künstler von Weltformat. Seine Größe ist das Erkennen des Genres samt Düsternis und Schmerz.
Thomas Gabler - Kronen Zeitung, WienDer Oberhalter unter vielen Unterhaltern.
Werner Rosenberger - Kurier, WienEs ist verblüffend!Er tut zu Beginn nichts, um das Publikum für sich zu gewinnen. Richtig streng taxiert er das Publikum, als wollte er abschätzen, ob es die Prüfung auch bestehe. Den trotzdem aufbrausenden Applaus quittiert er mit einem Zähnefletschen als angedeutetem Lächeln. Dann gibt er das Zeichen, die Combo legt los und mit den ersten Tönen ist alles anders. Da verwandelt sich Michael Heltau in einen abgründig charmanten, perfekten Entertainer. Da hat er eine funkelnde Aura, vor der das Publikum bedingungslos am Boden liegt...noch bevor das erste Chanson zu Ende ist.Standing Ovations zum Schluss.Das Publikum hat die Prüfung bestanden.
Lothar Lohs - Der Standard, WienDer Doyen bleibt ein Bub.
Franz Endler - Kurier, WienSeine Liebe macht vor nichts Halt! Er freut sich, dass er nicht aus einer familiären Theaterfamilie stammt, sondern aus einer bäuerlichen Welt, die ihm das Theater als „Welt des Staunens" vermittelt hat.
Ulrike Schmidt - TZ MünchenDie Nachdichtungen von Werner Schneyder und Loek Huisman und Heltaus Interpretationen geben Nuancen so fein wieder, dass ein deutschsprachiges Publikum Brel erst ganz versteht, wenn es Heltau hört. Jacques Brel hat das gewusst und in seinem Testament Michael Heltau die Exklusivrechte an den deutschen Fassungen seiner letzten Chansons vermacht.
Constanze Treuber - Berliner ZeitungEin „Besessener"... Österreichs größtes Allroundtalent ist der Doyen des Wiener Burgtheaters - Michael Heltau. Ob als Hamlet oder Professor Higgings -er füllt die Säle und die Seele, wie jetzt in der Deutschen Oper Berlin, einen grandiosen Abend lang.
Bernd J. - Tel Aviv - Israel NachrichtenMichael Heltau ist ein Theaterwunder. Er ist distinguiert bis in die Fingerspitzen elegant.Heltau ist, was jeder Chansonnier sein muss, der geborene Verführer, dem das Publikum denn auch prompt mit Wonne zum Opfer fiel.
Klaus Geitel - Berliner MorgenpostMichael Heltau, der große Burgschauspieler, der mit seinem Chansonprogramm „Noch einmal, Herr Direktor" - leider, leider! -nur einen Abend an der Deutschen Oper gastierte, hat natürlich auch diese belcantisch sonore Stimme zu seiner Verfügung.Das alles ist auf unnachahmliche Weise heltauisch anverwandelt. Beim „Padam Padam" vergisst man die Piaf vollkommen.So urban, so weltgewandt kann Kleinkunst sein - in Wien Wohlgemerkt. Ob wir das in Berlin je wiederkriegen?
Tilman Krause - Berliner TagesspiegelMichael Heltau stürmte mit seinem neuen Soloprogramm in der Volksoper den höchsten Entertainment-Gipfel. Da wird der Solo-Abend eines großen Schauspielers zum Exempel für die Theaterkunst so ganz im allgemeinen.Da wird es offenbar, dass Heltau aufs Natürlichste alle Tugenden der Schauspielerei vereint und nutzt, die uns heute so schmerzlich abgehen. In der Operette wie im Theater, bei Strauß wie bei Nestroy, im Burgtheater wie im Ronacher.
Wilhelm Sinkovicz - Die Presse, WienTöne aus der Sehnsuchtswelt. Doch auf dem Karussell der Gefühle wird dem Mimen nie schwarz vor den Augen... Klarsicht überall.
Ljubiša Tošić - Der Standard, WienMit Chansons die Oper erobert. Irgendetwas ist anders. Normalerweise läuft alles nach bewährtem Muster ab: Eine rauchige Stimme imitiert die Piaf oder Aznavour. Nicht so bei Heltau.Er liebt die klare Theaterluft, das Offene, die Helle, die Eleganz und die Brillanz.Mit diesen Bedürfnissen war er in der Staatsoper genau am richtigen Ort. Eine riesige Arena, die erst einmal erobert werden will. Heltau gelang das spielend.Sage nur einer das Chanson sei eine aussterbende Gattung. Wer das behauptet, hat Heltau nicht erlebt.
TWS - Die Welt, HamburgWeitere werden folgen